Andrea Aichinger-Silber - Vom Traum in Florida zum eigenen Unternehmen.
Shownotes
Mit 24 Jahren ein Unternehmen gründen, obwohl einem davon abgeraten wird? Genau das haben Andrea Aichinger-Silber und ihr Mann gemacht.
In dieser Folge spricht Andrea über ihren Weg von der Studentin zur Unternehmerin, ihre Zeit in Florida und darüber, wie aus einer persönlichen Auslandserfahrung ein erfolgreiches Unternehmen entstand. Gemeinsam begleiten sie seit vielen Jahren junge Menschen auf ihrem Weg in die USA und ermöglichen ihnen wertvolle internationale Berufserfahrungen.
Wir sprechen über Mut, Selbstständigkeit, Sichtbarkeit und darüber, warum ein Auslandsaufenthalt weit mehr bewirken kann als bessere Englischkenntnisse. Andrea erzählt, wie junge Menschen durch neue Herausforderungen über sich hinauswachsen, welche Karrierewege daraus entstehen können und warum internationale Erfahrungen oft ein echter Türöffner sind.
Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen österreichischer und amerikanischer Servicekultur, die Herausforderungen von Sichtbarkeit als Unternehmerin und ihre zweite Leidenschaft: Yoga.
Eine inspirierende Folge über Mut, persönliche Entwicklung und die Entscheidung, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn andere daran zweifeln.
Zu Gast: Andrea Aichinger-Silber, Mitgründerin von Travel To Work und Yogalehrerin.
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00:00:06: wie es Richtung Gründung gegangen
00:00:08: ist, haben wir dann
00:00:09: von offizieller Stelle auch eine Beratung bekommen und wir haben das dann dort erklärt was wir gerne machen möchten.
00:00:17: Und dieser Herr hat uns dann geraten dass man doch lieber Männerwaffe nach Amerika verkaufen.
00:00:24: Es war dann ein mutiger Schritt weil natürlich wir waren sehr jung und das was wir tun quasi das kann man in Österreich gar nicht so Ist gar nicht so begreifbar.
00:00:36: Herzlich
00:00:36: willkommen zu Let's Get Visible, dein Podcast der dich mit Mut
00:00:40: und Inspiration auf deinem Weg in die Sichtbarkeit unterstützt!
00:00:44: Hier ist
00:00:45: deine Gastgeberin Caroline Anne Schiebel.
00:00:48: Unsere heutige Sichtbarkeitshelden hat gemeinsam mit ihrem Mann ein Unternehmen aufgebaut das seit vielen Jahren junge Menschen auf ihrem Weg in den USA begleitet.
00:00:59: Mit ihrer Geschäftsidee haben die beiden bereits mehr als tausend Fünfhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen unvergesslichen Auslandsaufenthalt
00:01:07: ermöglicht.
00:01:09: Neben ihrer Tätigkeit als Unternehmerin ist sie auch Yoga-Lehrerin – das hilft ihr bei den Herausforderungen des Alltags, die Balance zu halten!
00:01:17: Herzlich Willkommen Andrea Eichinger Silva.
00:01:21: Ich freue mich sehr dass du da bist.
00:01:24: Vielen Dank Danke für die Einladung.
00:01:26: Ich freue mich sehr, dass du da bist und dass wir heute über dich eine ganze spannende Karriere sprechen können.
00:01:34: Nämlich auch etwas was mit mir zu tun hat.
00:01:36: Wir sprechen nämlich über Arbeiten im Ausland Etwas was ich so sehr liebe.
00:01:45: Wo fangen wir denn da am besten an?
00:01:46: Wo?
00:01:46: es ist spannend.
00:01:48: Ich habe eigentlich ganz den klassischen Karriereweg gewählt.
00:01:52: Ich war zuerst in der Hack, hab dort maturiert und bin dann nach Innsbruck gegangen und habe dort internationale Wirtschaftswissenschaften studiert.
00:02:01: Und da war schon so, dass es vorgegeben war, dass man zwei Semester ins Ausland gehen muss.
00:02:06: Die habe ich dann in Südfrankreich verbringen dürfen.
00:02:09: War eine sehr schöne Zeit und als ich dann fertig geworden bin haben mein Mann und ich – also damals waren wir noch nicht verheiratet – gesagt, wir würden gerne nochmal ins Auslands gehen... Ihr habt
00:02:22: euch auf der Schule kennengelernt?
00:02:23: Hast du das
00:02:24: gesagt?
00:02:24: Ja eigentlich in einer Bar!
00:02:26: Also okay während der Schulzeit in
00:02:28: einer bar?
00:02:28: Ja ja, war Ende der Schule Zeit, genau ein bissel später dann.
00:02:36: Wir haben gesagt wir würden gerne nur ins Ausland gehen und die Voraussetzung war es sollte möglichst englisch gesprochen werden und es soll heiß sein Genau, und er war in der Tourismusschule in Glesheim.
00:02:49: Und hat es dann dort gesehen, dass das ausgeschrieben war.
00:02:53: Wir sind dann mit vierundzwanzig, fünfundzwantzig sowas nach Florida gegangen und haben dann dort im Service in einem Golfclub gearbeitet für sieben Monate circa.
00:03:05: Dann sind wir wieder zurückgekommen nach Österreich Und er hat dann weiterhin in der Bar am Attersee gearbeitet und ich habe begonnen, mich zu bewerben.
00:03:16: Das war sehr schwierig weil ich gerade vom Studium gekommen bin und da noch wenig Erfahrung gehabt hab und viele Absagen bekommen.
00:03:25: Als
00:03:25: was hast du dich beworben?
00:03:27: Ja von Marketing bis HR-Management das, was ich auf der Uni eben auch gehabt habe.
00:03:34: Keine bestimmte
00:03:34: Branche?
00:03:35: Keine Ja, doch ein bisschen Gastro natürlich dann auch.
00:03:41: Aber ich habe viele Absagen bekommen.
00:03:44: Lackt es an deinem Alter?
00:03:46: Vielleicht ja und wenig Berufserfahrung wahrscheinlich.
00:03:50: Das hat natürlich mein Selbstwert jetzt nicht unbedingt in die Höhe gehoben...
00:03:55: Ich kann das gleiche unterschreiben!
00:03:56: Ich hatte das nämlich auch in dem Alter.
00:03:58: Deswegen hab' ich so genommen.
00:03:59: Total
00:03:59: schwierig irgendwie.
00:04:01: Genau.
00:04:03: Und dann habe ich begonnen dass wir unseren amerikanischen Vermittler damals geholfen hat, dass man da Schulen oder das Schulnetz...
00:04:12: Also Vermittlern jetzt damit alle mitkommen?
00:04:14: Der Vermittlar der euch nach Florida in den
00:04:17: Golfclub
00:04:17: gebracht hat.
00:04:18: Ja genau!
00:04:20: Dass wir da das Schulnetz auch aufbauen weil er hat damals natürlich noch nicht so viele Schulen in Österreich gekannt.
00:04:27: und dann war eben so die Frage soll man für ihn arbeiten?
00:04:32: Der Alex, mein Mann war dann auch dabei und hat gesagt macht man etwas gemeinsam.
00:04:38: Und es war schwierig dass wir in Amerika angestellt sind weil wir in Österreich zu Hause sind.
00:04:42: und dann hat er gesagt ja dann macht sich selbstständig.
00:04:46: Ich muss noch mal kurz alle mitnehmen.
00:04:48: du hast das jetzt sehr kompakt zusammengefasst weil wir zum Glück schon super vorgespräch
00:04:52: gehabt
00:04:54: haben.
00:04:54: Es war so Dieser Golfclub gerne aus Österreich, aus den Schulen, aus dem Tourismusschulen die Schülerinnen und Schüler geholt haben weil sie gewusst haben.
00:05:04: Die machen eine super Arbeit, die haben eine super Qualität und wir haben hier eine Super-Service Ausbildung oder?
00:05:09: Genau!
00:05:09: Darum ging es uns.
00:05:11: in die USA, in den Golfklub noch mehr dieser Schüler holen.
00:05:15: Und da wart ihren mit dabei.
00:05:16: und dann ging es darum wie könnt ihr mehr Schulen oder Schülern anwerben?
00:05:21: Genau richtig!
00:05:22: Das duale Bildungssystem ist bei uns in Österreich oder auch Deutschland gibt in der Schweiz das gibt's in Amerika nicht und deswegen ja lieben die Amerikaner unsere Leute aus dem Dachraum genau sind ja sehr begeistert von ihnen seit vielen Jahren, wenn wir sie darüber schicken dürfen.
00:05:43: Das heißt er zu.
00:05:44: ich gesagt macht euch doch mal selbstständig
00:05:46: mit dem?
00:05:47: Und was war dann eure Reaktion mit Vierundzwanzig?
00:05:50: Ja das war erstmal dass das Herz in die Hose geblomst ist weil mit dem haben wir dann eigentlich absolut nicht gerechnet und wir haben es dann aber relativ schnell in die Gänge gebracht.
00:06:00: also ich glaube von einer von einem Monat ist dann die Entscheidung gefallen Und dann ist es natürlich auch darum gegangen, wie machen wir das Ganze?
00:06:10: Was brauchen wir dazu?
00:06:11: Das heißt ihr wart dann quasi die Personalvermittler
00:06:15: für
00:06:16: die Golfclubs.
00:06:17: Genau!
00:06:18: Und habt dann gegen Provision gearbeitet oder?
00:06:20: Genau richtig ja Ja.
00:06:23: und dann, wie es Richtung Gründung gegangen ist, haben wir von offizieller Stelle auch eine Beratung bekommen.
00:06:30: Wir haben das dort erklärt, was wir gerne machen möchten.
00:06:36: Dieser Herr hat uns geraten, dass man doch lieber Männerwaffe nach Amerika verkaufen.
00:06:44: So viel
00:06:44: Zutrauen!
00:06:47: Es war dann ein mutiger Schritt, weil uns natürlich ... wir waren sehr jung und das was wir tun quasi, das kann man in Österreich gar nicht so ... ist gar nicht begreifbar.
00:06:59: Wenn man das nicht begleitet und dort mal zu einem Golfclub auch war und sieht wie man die Leute rüber schickt.
00:07:06: Für euch war es klar, dass wird aber funktionieren oder?
00:07:08: Ja, es war, wenn wir gegründet haben eigentlich gar nicht Die Frage, dass es funktioniert.
00:07:14: Wir haben gesagt wir probieren sie jetzt?
00:07:15: Wir haben kein Investment.
00:07:18: Wir machen das jetzt ein Jahr und dann schauen wir weiter.
00:07:20: Es war schon eine ja einerseits durchdachte Idee aber auf der anderen Seite haben auch geschaut ja wir schauen was passiert.
00:07:32: Das heißt euer Investment war Zeit.
00:07:36: War Zeit
00:07:37: Ja!
00:07:37: Das ist der Vorteil bei einem Business wo man nicht große Maschinen oder Lizenzen oder sonst was kaufen.
00:07:43: Genau, ja.
00:07:47: Und dann habt ihr den Schritt gewagt trotz der Warnungen
00:07:51: der Österreicher?
00:07:53: Ja genau!
00:07:54: Dann ging es gleich mal für zwei drei Monate nach Florida, ich glaube sogar ein paar Tage später, nachdem wir das gemacht haben und dann haben wir gemeinsam mit unseren damaligen Vermittler Golfklubs abgeklappert und schon die erste Gruppe da auch vermittelt.
00:08:14: Dann ist das ganze Business dann entstanden.
00:08:18: Und wie viele Schülerinnen und Schülern schickt ihr aktuell im Jahr rüber?
00:08:23: Also ich glaube, die letzten siebzehn Jahre waren es ca.
00:08:25: eine Tausend Fünfhundert.
00:08:27: Das ist immer ein bisschen unterschiedlich je nachdem.
00:08:30: Im Jahr sind's um die Sechzig-Siebzig.
00:08:34: Vielleicht auch noch als Hintergrundinfo, du machst das gemeinsam mit deinem Mann.
00:08:37: Genau.
00:08:37: Ich hab das gemeinsam gestartet und ihr ...
00:08:40: Family Business.
00:08:41: Wer
00:08:42: habt da dieses Family Business?
00:08:43: Und in dem Family Business gibt es auch Kinder?
00:08:46: Es gibt zwei Kinder ja!
00:08:49: Das sind mittlerweile in der Volksschule, der kleine auch, der große ist in der vierten... auch spannend, weil wir haben die dann natürlich immer mitgenommen nach Florida.
00:09:02: Bevor sie in die Schule gekommen sind war es einfacher aber der Große war sicher schon über ein halbes Jahr in Florida.
00:09:09: Super!
00:09:10: Und was sagen die dazu?
00:09:11: Mit
00:09:11: Pausen dazwischen.
00:09:13: Kennen die sich aus, was Mama und Papa da machen?
00:09:15: Ja, die lieben das dort.
00:09:18: Das ist ja sehr offene Kultur.
00:09:21: Wie will ich sagen, Sie sind sehr happy und sehr positiv.
00:09:25: Ja
00:09:25: es ist der Lifestyle in Florida einfach wirklich sehr cool mit Reisen.
00:09:31: natürlich für unsere Teilnehmer die dabei sind das schon sehr cool wenn man mal sieben Monate den Winter quasi in der Sonne verbringen kann und den Nebel entflieht.
00:09:45: Sollten da jetzt Mamas und Papas zuhören oder vielleicht sogar Schülerinnen und Schülern, die sagen eigentlich total spannend für mich?
00:09:53: Was findest du denn?
00:09:54: ist der große Benefit mal im Ausland gearbeitet zu haben gerade in so jungen Jahren?
00:10:00: Es geht ja nach der Matura dann gleich los!
00:10:02: Genau Der große Benefit ist auf alle Fälle, dass man seine Englischkenntnisse verbessert und über sich hinauswächst.
00:10:12: Es ist ein Sprung ins kalte Wasser mit neunzehn Jahren.
00:10:17: Grundsätzlich soll jeder junge Mensch eine Zeit lang im Ausland verbringen, weil man in einer anderen Sprache sich zurechtfinden muss.
00:10:26: Man wächst über sich hinaus und die Eltern sind nicht da.
00:10:30: Das heißt, man muss sich selber um seine Dinge kümmern, was für viele auch zu Beginn eine große Herausforderung ist.
00:10:37: Ja, also es ist auf alle Fälle jetzt nicht nur für die Karriere eine tolle Möglichkeit sondern auch für seinen persönlichen Lebensweg.
00:10:48: Und siehst du einen Unterschied in der amerikanischen Kultur des Arbeitens und in der österreichischen?
00:10:57: Was die Dienstleistung betrifft, auf alle Fälle.
00:11:00: Sie sind sehr dienstleistungsorientiert.
00:11:03: und ich würde sagen in Amerika ist es noch mal mehr so dass der Kunde oder der Gast König ist wie bei uns.
00:11:12: Ich finde, das ist der große Benefit, den man auch mitnimmt.
00:11:15: Selbst wenn man jetzt nicht mehr in der Gastronomie arbeiten möchte aber in der Dienstleistung sei es in einer Bank oder Versicherung oder Coaching was auch immer nimmt man das auf alle Fälle mit nach Hause.
00:11:28: Und worauf ich hinaus will?
00:11:30: Ich war ja selber in USA für ein Jahr und war sehr begeistert von der Arbeitsweise der Menschen.
00:11:39: Ich habe das Gefühl, dass man dort noch mehr gepusht wird.
00:11:42: Dass man noch mehr unterstützt wird hier auch aber es wird anders kommuniziert oder?
00:11:48: Ja also vor allem als junger Mensch wird man da sehr gepuscht auch was unseren Lebens- oder unseren Karriereweg betrifft weil so dass sie uns von Anfang an ein sehr ernst genommen haben in Amerika was wiederum in Österreich eher nicht so war.
00:12:05: Es war in Österreich eher so, das könnte schief gehen und das könnt schiefgehen und das funktioniert nicht.
00:12:11: und in Amerika ist es eher so okay let's do it!
00:12:15: Also es wird einfach mal probiert und es wird ja auch immer das Gefühl vermittelt, dass ist toll was du machst.
00:12:24: Und ich mich ja unter Kollegen oder?
00:12:25: Wird sehr viel applaudiert und sehr viel unterstützt
00:12:28: Finde ich auch auf alle Fälle.
00:12:31: Was war denn noch eine größte Krise, wenn ich fragen darf?
00:12:34: Corona auf alle fälle.
00:12:37: Da war für zwei Jahre dann was ganz schwierig, dass man jemanden oder es war eigentlich gar nicht erlaubt, dass wir jemanden vermitteln und ja... Es ist natürlich auch schwieriger geworden Leute zu finden.
00:12:49: also das ist dieser Fachkräftemangel genauso spürbar wie bei uns in Österreich, dass mal Leute für die Gastronomie begeistert Genau, also es sind immer wieder so kleine und große Herausforderungen.
00:13:04: Sag mal dürfen da eigentlich auch Schülerinnen und Schülern hin die nicht in der Gastronomie gelernt haben?
00:13:09: Nein!
00:13:10: Also wir sind hauptsächlich in Tourismusschulen in Österreich unterwegs und auch HBLWs, die man besuchen.
00:13:16: Die haben in der vierten Klasse Koche und Servierprüfung.
00:13:20: Die dürfen sich auch bewerben für dieses Programm.
00:13:24: Gymnasiasten allerdings können wir leider nicht vermitteln.
00:13:27: Und wie habt ihr es geschafft, das so groß aufzubauen?
00:13:30: Was war da notwendig?
00:13:32: Früher war's eigentlich einfach.
00:13:34: Es hat sich schon sehr verändert weil wir früher viel mehr Bewerbungen bekommen haben und durch die Medien entwickelt haben, durch Social Media
00:13:46: usw.,
00:13:47: ist es immer schwieriger geworden.
00:13:49: zum einen dass man größer wird aber natürlich auch leichter ist ein Vor- und ein Nachteil gleichzeitig.
00:13:56: Also wir waren immer wieder, oder sind nach wie vor in allen Schulen unterwegs und auch auf Social Media.
00:14:02: durch Social Media geste natürlich schneller viral und kannst das größer machen.
00:14:07: aber natürlich ist die Konkurrenz groß und es gibt natürlich Tausende Möglichkeiten für Menschen mit neunzehn Jahren dass man studieren geht oder noch Australien geht oder wo auch immer.
00:14:22: Und wo siehst du den Vorteil, wenn man das mit euch macht?
00:14:25: Also wir begleiten unsere Teilnehmer von Anfang an vom ersten Vortrag in der Schule bis zum Jobinterview.
00:14:34: Wir laden unseren amerikanischen Kunden immer zu uns nach Österreich ein, helfen ihnen dann beim Visum selber beim Antrag und bereiten sie dann auf das Auslandsjahr in Amerika vor.
00:14:46: Und wir fliegen dann auch selber mit nach Miami und holen die dort ab und bringen sie in die Wohnung.
00:14:52: Es ist ein All-Inclusive-Package, damit aus neunzehnjähriger, wenn man das erste Mal ins Ausland geht sich da gut aufgehoben fühlt.
00:15:02: Und dann ist es so, dass wir zehn Tage vor Ort sind mit denen noch bürokratische Hürden erledigen und dann kennen sie sich soweit ganz gut aus.
00:15:10: Dass wir wieder leider nach Österreich zurückfliegen müssen und die bleiben dort genau.
00:15:17: Ich
00:15:17: bin sehr spannend und habe den Vorteil, dass er ständig an einen Ortswechsel haben dürfte.
00:15:22: Ja!
00:15:22: Ich glaube das ist der größte Vorteil.
00:15:26: Und du hast mir vorhin verraten, dass du auch eine zweite Leidenschaft hast, die du nun zum Beruf gemacht hast?
00:15:31: Erzähl mal.
00:15:33: Also ich bin nimmeruflich noch Yoga-Lehrerin und das ist ein großes Hobby von mir und holt mich dann auch immer wieder einmal runter wenn ich gestresst bin.
00:15:43: und ja ich liebe es einfach Und ich hab sogar schon mal mit Teilnehmer von uns in Derry Beach dort, wo wir unsere Kunden sind am Strand Yoga gemacht und das ist natürlich sehr cool.
00:15:53: dann.
00:15:54: Wie
00:15:54: kannst du diese Sachen zusammenfügen?
00:15:57: Also da hast du einen stressigen Job mit eurer Travel to Work oder mit eurem Travel to work und dann machst du Yoga noch dazu.
00:16:04: wie geht sich das aus?
00:16:05: und Familie natürlich.
00:16:07: Mein Mann und ich sind ein sehr, sehr eingespieltes Team.
00:16:10: Durch das, dass wir gemeinsam arbeiten ist es eigentlich schon so, dass niemand mehr reden muss quasi oder fast.
00:16:18: Es funktioniert einfach.
00:16:19: Er übernimmt bei der Kehrarbeit auch sehr viel, macht viel mit den Kids und einer von uns ist in den Schulen unterwegs.
00:16:28: Ja er sitzt hauptsächlich derjenige, der dann nach Florida rüberfliegt Leute dann abholt und so weiter.
00:16:36: Wir sind ein sehr eingespieltes Team, ohne dem würde es nicht funktionieren.
00:16:40: Und du gibst jetzt Kurse auch im Yoga oder?
00:16:43: Ja genau also ich gebe Kurse immer Mittwochabend bei mir zu Hause und teilweise...
00:16:51: Wo bist du zuhause?
00:16:52: Im Buchkirchen Miesselbach Genau!
00:16:56: So kleinere Events, Yoga am Malznerhof mit einer Freundin gemeinsam Ja.
00:17:02: Und bei dir zu Hause heißt du hast bei dir Zuhause einen Platz?
00:17:06: Ja, also es ist ein kleiner Jugendraum da haben circa acht Personen Platz und dort ... bis es sehr gemütlich eingerichtet und das ist meine kleine Wohlfühl-Oase.
00:17:19: Das heißt, du hast eigentlich einen Zweitberuf der dich selber nähert und der dich selbst runterbringen kann.
00:17:25: wie ideal?
00:17:26: Ja also es ist wie ein Hoppel nur als Nebenberuf quasi.
00:17:32: Ist ja cool!
00:17:34: Andrea das hier ist ein Sichtbarkeitspodcast.
00:17:38: Mich würde interessieren was war denn dein größter Moment der Sichtbarkeit?
00:17:43: Ich würde sagen, das hier gerade.
00:17:47: Super!
00:17:48: Es ist mein erster Podcast und es freut mich sehr, dass ich bei dir sein darf.
00:17:52: Das ist eine sehr große Ehre auch für mich.
00:17:55: Und Sichtbarkeit hat auch immer mit einer Portion Mut zu tun.
00:18:01: also man braucht ja schon ein bisschen Mut, dass man sich zeigt weil man ja eine gewisse Angriffsfläche dann auch bietet, würdest du mal sagen?
00:18:12: Dass man eben irgendwas eine falsche Aussage macht oder irgendetwas Falsches anspricht?
00:18:18: und deswegen braucht man immer auch sehr viel Mut.
00:18:21: Aber was denkst Du wenn Du was Falsches anspricht was da maximal passieren könnte?
00:18:27: Was wäre das Allerschlimmste?
00:18:29: Ja maximal wird dann einfach über mich denn irgendwas gesprochen.
00:18:32: wahrscheinlich und wahrscheinlich ist es übermorgen schon wieder vergessen.
00:18:38: Ja, also eigentlich nur das.
00:18:41: Und ich glaube nämlich dass Männer das oft viel besser können wie wir dieses Weg stecken.
00:18:46: was wer anderes sagt?
00:18:49: Also nicht alle natürlich man darf nie alle über einen Kamm scheren aber ich glaub schon dass wir Frauen dann noch üben dürfen einfach zu sagen, komm hey ich mach mein Ding.
00:18:58: Ich mache's mit bestem Wissen und Gewissen.
00:19:00: was soll da schief gehen?
00:19:01: Ja auf alle Fälle es wird wahrscheinlich viel weniger hinterfragt ob das jetzt richtig war oder nicht sondern wie du sagst einfach mal getan.
00:19:09: Genau!
00:19:10: Und da seid ihr ja die Experten einfach mal ein Business machen wo ich im Ausland arbeite und das ist ja schon großer Schritt.
00:19:20: Gibt's Momente wo du gerne mal unsichtbar gewesen wärst?
00:19:26: gibt es immer wieder mal Momente, wo man gerne unsichtbar wäre.
00:19:33: Wenn das die ersten Post betrifft würde ich sagen oder wenn ich ein Video aufnehme, in dem ich selber unzufrieden bin, dann werde ich gerne wieder sichtbar und löscht es dann wieder auf Instagram.
00:19:45: Also alle, die mir folgen, kennen das ja auf einmal ist eine Story wieder weg!
00:19:50: Okay weil du die dann anschaust, wenn sie online ist und du denkst, das
00:19:53: war doch
00:19:54: nix?
00:19:54: Das geht nicht.
00:19:56: Ich finde es ja witzig, dass du sie dann trotzdem gepostet hast vorher.
00:20:00: Im ersten Moment denke ich mir hier passt das mache jetzt und dann denke ich immer na das geht eigentlich nicht.
00:20:06: Und sind die denn wirklich so furchtbar?
00:20:09: oder ist das nur deine individuelle Sache was glaubst?
00:20:12: Naja, ich frage jetzt niemand anderem.
00:20:14: Wahrscheinlich ist es meine individuelle Sache.
00:20:19: Und ich finde das auch immer Thema in welcher Rolle es für unser Business, für Travel to Work ist es für mich ein bisschen leichter sichtbar zu sein.
00:20:28: Wiederum für Yoga habe ich schon ziemlich gekämpft sichtba zu werden weil... Ich hab irgendwie ein bisschen ein Thema gehabt so als Yogatante eingestuft zu werden und es war auch etwas schwierig für mich
00:20:43: Spannend.
00:20:45: Und was ist der Unterschied zwischen der Yogatante und dem Travel to Work Tante?
00:20:50: Oder gibt es die einfach nicht?
00:20:53: Ich glaube, weil man bei Travel To Work mehr oder hab ich das Gefühl bin da schon Experte, weil ich das so viele Jahre jetzt mache... Oder wir Experten, also auch für meinen Mann.
00:21:06: Und im Yoga ist einfach die Konkurrenz-Risik und es gibt immer welche, die am besseren Handstand können oder eine bessere Pose machen
00:21:15: usw.,
00:21:16: dann versunsichert einem das.
00:21:18: aber ich für mich... ist Yoga eigentlich ein Weg, um runterzukommen und den Körper was Gutes zu tun.
00:21:25: Es geht eigentlich nicht drum, dass sie die perfekte Prose
00:21:27: macht.".
00:21:28: Jetzt habe
00:21:28: ich es leider nie mehr im Kopf... Ich war ja gerade auf Bali und hab mein Buch geschrieben und war fast jeden Tag beim Yoga unter... Das wollte ich mir unbedingt aufschreiben!
00:21:36: Da hat ein Yogalehrer auf Englisch etwas gesagt.
00:21:38: also sinngemäß hat er gesagt, es geht nicht um die Perfektion sondern es geht darum das wir dabei sind und dass man bei uns sind.
00:21:46: Und das hat mir so gut getan Dass es hier gar nicht darum geht, dass irgendwer irgendwas herzeigen oder vorzeigen muss.
00:21:54: Sondern dass du für dich einfach in die Ruhe kommst.
00:21:56: Das fand ich richtig gut!
00:21:58: Es nimmt ein bisschen einen Druck weg eigentlich weil man muss nicht perfekt sein und das geht nicht drum ob jetzt der Mattennachbar irgendwas besser kann wie man selber, weil jeder Körper ist anders.
00:22:09: Jeder ist anders in seinem Tun und machen und jedes für sich selbst zuständig Bilaru erfindet und einfach abschaltet vom Alltag.
00:22:21: Das erzählst du mir jetzt, woher erzählste, dass du den nicht perfekten Handstand weg aus Inns daraus löschen musst?
00:22:30: Sehr witzig!
00:22:33: Ja super aber danke für deine Offenheit.
00:22:35: ich glaube nämlich das ganz viele Frauen da draußen genau mit dir mit können was du da gerade sagst.
00:22:40: ja diese Inneren Zweifel, weil wir doch irgendwie immer wieder das Gefühl haben, wir sollen perfekt abliefern.
00:22:46: Und ich glaube es geht gar nicht um die Perfektion und ich nehme mich da nicht raus.
00:22:49: mir geht's genau gleich.
00:22:51: aber dieses zu glauben nach außen muss alles super sein und ich glaub dass wir viel nahbarer und viel greifbarer für Frauen sind und vielleicht auch für Männer wenn wir zeigen dass wir ganz normale Menschen sind mit ganz normalen Fehler und Zweifeln und so wie wir halt eigentlich alle
00:23:09: sind.
00:23:11: Voll schön, dass du den Job machst.
00:23:13: Ja total nett!
00:23:15: Hattest du jemals in Sachen Sichtbarkeit ein Vorbild?
00:23:21: Ein Vorbild im Prinzip ja... also Du bist mein Vorbild weil ich finde es so cool, dass Du das Festival auch machst und einfach genau so ins Tum kommst und das sichtbar wirst.
00:23:33: Voll schön danke!
00:23:34: Also das finde ich schon sehr cool.
00:23:36: und jetzt so ein weiteres Ein weiteres Vorbild in dem Sinn habe ich eigentlich jetzt nicht, nein.
00:23:47: Aber die Sichtbarkeit ist für mich trotzdem immer eine große Hürde.
00:23:51: wie gesagt haben wir einfach ein bisschen Mut dazu braucht.
00:23:54: Ja und du bist auf mich zugekommen und hast gesagt ich möchte noch sichtbarer werden?
00:23:58: Genau!
00:23:58: Das
00:23:59: ist ja mal der erste coole Schritt dass du den Entschluss fasst das du da noch was machen möchtest und dass du es dann auch wirklich machst.
00:24:10: Dinge durchziehen oder anfangen, da tue ich mir gar nicht so schwer und ich glaube es hilft ja immer ein bisschen einen Wischenport.
00:24:17: Okay!
00:24:18: Oder wenn man Ziele hat.
00:24:20: das Ziel war dass man sichtbarer wird.
00:24:22: in dem Jahr oder wir werden mit unserer Firma auch und dann ist es für mich eigentlich leicht, jemanden anzuschreiben so wie dich, die ich angeschrieben habe.
00:24:37: Das funktioniert eigentlich auch, weil es ist.
00:24:39: natürlich.
00:24:39: dann wenn's so weit ist kommt die Nervosität ein bisschen dazu und dann denkt man sich okay das mache jetzt schon wieder eine Herausforderung.
00:24:49: Aber du bist danach ganz sicher froh dass du die Herausforderungen meistert
00:24:53: hast.
00:24:53: deinen
00:24:53: ersten Podcast zum Beispiel?
00:24:56: Habt ihr in eurem Unternehmen das aufgeteilt, dass sie sagt du machst Sichtbarkeit oder einen Mann macht was anderes oder macht ihr beide beides?
00:25:05: Nein, es ist schon aufgeteilt.
00:25:07: Er ist sehr gut was Kundenagwiese ist und er hat das ganze Know-how, was jetzt die Gastronomie und Hotellerie betrifft.
00:25:16: Ich mache eher Marketing und die ganzen Bewerbungsgespräche zu Beginn also die Vorselektion.
00:25:25: Das hat jeder seinen eigenen Bereich.
00:25:27: Hast du das Gefühl dass es mehr Sichtbarkeit als nur vor zehn oder zwanzig Jahren braucht?
00:25:34: Auf alle Fälle.
00:25:35: Ja,
00:25:35: was hat sich denn da verändert?
00:25:37: Also früher ist es... hat's ausgereicht, dass man ein paar Flyer druckt und dass man Poster aufhängt in Schulen.
00:25:43: Hab ich
00:25:43: erleichtert!
00:25:44: Das hättest du ja gerne.
00:25:47: Es war irgendwie leichter durch Mund-zu-Mundpropagande wobei das noch immer eigentlich sehr gut funktioniert worden.
00:25:53: Ich habe eine gute Erfahrung gehabt, aber mittlerweile ist es schon so, dass es ohne Social Media oder ohne Sichtbarkeit gar nicht mehr geht.
00:26:03: Natürlich, weil so viele andere gute Produkte auch am Markt sind.
00:26:07: und wenn die sichtbar sind.
00:26:08: Und du bist da nicht sichtbaar?
00:26:10: Genau!
00:26:11: Dann hast Du das Problem eigentlich, gell?
00:26:12: Ja.
00:26:12: Da kannst Du eigentlich der beste Experte sein aber wenn Du nicht sichbar bist dann verkauft man seine Produkte nicht oder seine Dienstleistungen.
00:26:21: Und wiederum für die jungen Menschen wäre es ja auch schade, die vielleicht gerne in die USA gehen möchten und das dann gar nicht erfahren, weil man jetzt sich bei ist.
00:26:31: Was man da noch einfällt, das ist jetzt ein ganzen Querhüpfer.
00:26:35: Aber ich habe mir gerade gedacht was tut denn das Programm für die Sichtbarkeit der Schülerinnen und Schülern, die rübergehen?
00:26:42: Wie schaut es denn mit deren Karrierechancen danach aus wenn sie das Programm absolviert haben?
00:26:49: Also wir haben schon ein bisschen mitbekommen was die Teilnehmer von vor zehn Jahren so jetzt machen und da sind ja sehr viele coole oder erfolgreiche Wege, die wir ein bisschen begleiten haben dürfen.
00:27:05: Wir haben eine Hoteldirektorin in Kitzbühel.
00:27:08: Es sind sehr viele Geschäftsbürerpositionen.
00:27:11: also es ist schon auch so dass man durch diese Erfahrung, die man da macht das ist schon ein Kickstart für die Karriere weil man einfach Englischkenntnisse auf anderes Niveau hebt und weil es natürlich schon sehr toll ist wenn das im Lebenslauf steht.
00:27:30: Und diese Golf-Courts, da muss ich jetzt auch noch mal zurück.
00:27:33: Na Golf-cours
00:27:34: sagt man nicht, Cours.
00:27:40: Ich weiß wie es ist weil ich öfter in den USA war aber ich glaube dass der Österreicher sich das vielleicht gar nicht so vorstellen kann.
00:27:46: die sind ja oft zugeführt wie so Country Clubs.
00:27:49: Das ist ja oft eine Riesensache und ich erinnere mich nur dass Familien das ganze Wochenende verbringen regelmäßig.
00:27:57: Ja das ist ein bisschen anders als bei uns oder?
00:27:59: Also man kennt es von uns eigentlich nicht wirklich.
00:28:03: Es gibt in Kitzbühle einen Country Club, aber der ist auch nicht vergleichbar mit denen im Florida.
00:28:08: Es ist so wie du gerade gesagt hast das sind die ganzen Familien dort und es ist eine gated Community
00:28:15: d.h.,
00:28:16: dass dürfen nur diese Mitglieder reinfahren.
00:28:20: Ist auch
00:28:20: schon etwas privilegierteres?
00:28:22: Ja
00:28:23: sehr!
00:28:24: Und ist ein Lifestyle.
00:28:25: Es ist ein Lifestyle, ja.
00:28:27: Also es geht ums Golfspielen, Tennispielen, was halt jetzt gerade an Sport auch so modern ist... Und es sind auch ältere Leute dort, also sie sind auch am Kartenspielen.
00:28:41: Was ich sehr nett finde weil wenn man sechzig plus ist und der Freunde hat mit denen man sich regelmäßig trifft das ist natürlich auch sehr toll und ja ist nicht so einsam wie bei uns öfter.
00:28:53: Ich fand das jetzt ein wichtiges Detail weil eben wenn ich mir denke was du mir erzählt hast was da an Schülerinnen und Schülern was die für Karrieren danach machen dass du das etwas vergleichen kannst du mit der gehobenen Hotellerie, wenn man arbeitet oder?
00:29:08: Also das ist jetzt nicht so ein Golfplatz wo man dann halt wie man es bei uns sich jetzt vorstellt hinter dem Kiosk steht.
00:29:14: Jetzt gibt's ja auch schöne
00:29:19: Golf-Golfplätze und Clubs.
00:29:21: genau dass das dort schon noch mal eine ganze Ecke feiner
00:29:25: und
00:29:26: besonderer ist oder?
00:29:27: Auf alle Fälle.
00:29:28: also wir arbeiten mit einem Club zusammen der ist Rank Number six glaube ich gerade in den USA von vielen, vielen Clubs.
00:29:36: Also es ist ein sehr gehobener Standardort.
00:29:39: Es wird auch immer verlangt dass man dann während dem Serviceablauf den Namen dreimal wiederholt vielleicht die Wünsche schon ablesen kann beziehungsweise sind ja immer dieselben Gäste, die auch zum Essen kommen und dann weiß man dann ja schon wie es ihnen vorliebt.
00:29:58: Und wenn ich das als Servicemitarbeiter dann vielleicht im Vorhin schon weiß weil der Gast schon fünfmal auf meiner Station gesessen ist, dann tu ich mir da ein bisschen leichter und die Gästen schätzen das natürlich dann auch sehr.
00:30:09: also Ja, es sind gehobene Clubs und man wird dann am Anfang auch mitgenommen.
00:30:15: Und hat da Schulungen bezüglich – wie nehme ich jetzt ordentlich eine Bestellung auf?
00:30:23: Es wird eine Weinschulung durchgeführt.
00:30:26: oder wie gehe ich mit Beschwerden um?
00:30:29: Oder, wie ist es wenn jetzt auf einer Station oder auf einem Tisch ein Pärchen sitzt die sie gerade verlobt haben und auf meinen anderen Tisch ist jetzt eine Familie wo gerade der Hund gestorben ist.
00:30:41: Wie switche ich zwischen den beiden?
00:30:43: weil ich sollte mir dann schon auch ein bisschen einfühlen in das Ganze.
00:30:47: Voll spannend, weil ich habe letzte Woche ein Hörbuch gehört.
00:30:51: Vielleicht kennst du das sogar?
00:30:52: Das heißt Unreasonable Hospitality.
00:30:55: Spannend!
00:30:57: Ja,
00:30:57: das ist sozusagen die unvernünftige Gastfreundschaft.
00:31:02: Die ist so unvernüftig, weil sie so übertrieben gut ist.
00:31:07: und es hat an Amerikaner geschrieben einer der hat eben... Der ist, ich weiß gar nicht in welchem Jahr sind sie das beste Michelin Restaurant.
00:31:18: weltweit gekürt worden und er hat gesagt, mit gutem Essen kannst du nicht mehr gewinnen.
00:31:24: Weil gutes Essen gibt es viel!
00:31:26: Es geht um diese Gastfreundschaft und ich fand das so ein tolles Buch weil man kann sich für jedes Business soviel abschauen.
00:31:34: wie kannst Du dem Kunden noch ein besseres Erlebnis ermöglichen?
00:31:38: Und eben dieser Aufmerksamkeit dem Kunden gegenüber wirklich da sein und ich finde es fehlt bei uns oft.
00:31:45: Also, ich denke gerade an den Copy Shop bei uns um die Ecke... Da habe ich letztens wirklich gesagt und normalerweise bin ich nicht so her, aber ich hab gesagt du wenn's dich gar nicht freut wieso arbeitest du hier?
00:31:56: Er war so bockig und unfreundlich dass ich mich als Kundin echt schlecht gefühlt habe das ich was verlangt habe von ihm.
00:32:02: Und da denke ich mir, da dürft man uns schon ein bisschen was abschauen von den Amerikanern die wirklich sich so bemühen.
00:32:09: Manchmal auch übertrieben.
00:32:10: eben dieses Unreasonable ja?
00:32:13: Aber ... So vorzüglich sich um die Kunden zu kümmern und das Geiste, die kümmern sich auch so um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen.
00:32:21: Das heißt auch die ermöglichen denen wieder solche ganz besonderen Erlebnisse.
00:32:25: dass die Yone jetzt sich überlegen wollen, dass du arbeitest finde ich
00:32:28: schon geil.
00:32:29: Ja
00:32:29: bei Zimmer!
00:32:30: Ganz weit willkommen.
00:32:31: aber Ich glaube, es ist spannend für alle da draußen unser privates Gespräch mit zu
00:32:38: verfolgen.
00:32:40: Aber jetzt wieder zur unserer Sichtbarkeit.
00:32:42: Gibt's denn Herausforderungen für euch?
00:32:44: oder was ist die größte Herausforderung im Sichtbau sein?
00:32:48: Ja ich glaub weil die Konkurrenz in Bezug auf Sichtbarkeits so groß ist.
00:32:53: Es gibt so viele Möglichkeiten für junge Menschen da draußen und... Vielleicht eine große Herausforderung ist, dass wir mittlerweile zwanzig Jahre älter sind wie unsere Zielgruppe.
00:33:04: Das zu verstehen ist auch eine Herausforderung weil wir in Bezug auf Social Media da jetzt gar nicht mehr so vorne dabei sind mit den zwanzigerjährigen und weil die Konkurrenz einfach riesig ist.
00:33:16: Kommt ihr dahinter her?
00:33:18: Nein!
00:33:21: Das liegt sicher an zeitlichen Ressourcen, oder?
00:33:24: Ja und Know-how wahrscheinlich auch.
00:33:26: Die Technik ist immer so ein Thema von mir.
00:33:31: Verstehe
00:33:31: ich.
00:33:32: Vor euch wäre es eigentlich gescheitert TikTok unterwegs zu sein, oder seid ihr das?
00:33:36: Mittlerweile schon aber erst in den Anfängen.
00:33:42: Da gibt es Luft nach oben.
00:33:43: Gibt's denn etwas noch von deiner Seite, wo du sagst Mensch das möchte ich noch sagen?
00:33:48: Das ist mir wichtig.
00:33:49: Message
00:33:49: nach draußen.
00:33:51: Ja Message nach draussen ist seitens mutig.
00:33:55: traut sich zu einen Weg zu gehen wo wer anderer sagt das funktioniert nicht.
00:34:02: Es kann auch funktionieren.
00:34:04: und ja Mut ist eigentlich das was man zu Beginn braucht Und dann nimmt er das ganze seinen Lauf.
00:34:11: Aber einfach einmal mutig träumen.
00:34:14: Das war ein tolles Schluss, Laura!
00:34:16: Liebe Andrea, vielen Dank dass du heute da warst und ich freue mich dann schon die Rückmeldung zu hören von den Leuten.
00:34:25: Dann einen wunderbaren Tag auch euch draußen!
00:34:27: Tschüss!
00:34:30: Und ich freu mich riesig denn es ist bald wieder soweit.
00:34:33: das Let's Get Visible Festival, das nähert sich in großen Schritten des größte Female Empowerment Festival Österreichs findet am zwanzigsten November, im Linser-Brugnerhaus mit tausendfünfhundert Teilnehmerinnen statt.
00:34:50: Und wir freuen uns wenn möglichst viele Frauen und auch Männer zu diesem Festival der Weiterbildung kommen!
00:34:57: Es wird ein genialer Tag mit drei Bühnen,
00:35:00: mit
00:35:00: viel Infos, mit vielen Keynotes, Panel Talks,
00:35:04: Workshops alles, was du aktuell für dich und dein Arbeitsleben
00:35:08: brauchst um vorzukommen.
00:35:10: Also seid dabei und hol euch jetzt schon das Ticket unter www.let'sgetvisible.at.
00:38:35: Wenn Du mehr Lust hast auf Let's Get Visible und unsere wunderbare Community dann notier Dir folgende Termine Der zwanzigste November zweitausendsechsundzwanzig.
00:38:44: An diesem Tag wird das große Let's Get Visible Festival im Linser-Brugner Haus mit tausend Fünfhundert Frauen stattfinden, dazu gibt es jetzt schon das Early Bird Ticket.
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